[Rezension] Stephen Chbosky – Das also ist mein Leben

Das-also-ist-mein-Leben-196x300Titel: Das also ist mein Leben

Autor: Stephen Chbosky

Broschiert: 288 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (September 2011)
ISBN: 978-3453267510

Erster Satz:

“25. August 1991    

Lieber Freund, ich schreibe Dir, weil sie meinte, dass Du zuhörst und verstehst und nicht versucht hast, auf dieser Party mit einer bestimmten Person zu schlafen, obwohl Du das gekonnt hättest.”

Inhalt:

Der Fünfzehnjährige Charlie beginnt sein erstes Jahr an der Highschool und hat große Angst davor. Seine ersten Erfahrungen mit Dingen wie Liebe, Rockmusik und Drogen schreibt er jedoch nicht in einem Tagebuch auf, sondern verfasst Briefe an einen dem Leser unbekannten Menschen aus seinem Umfeld. Er schreibt seine Erlebnisse, Gedanken und Gefühle nieder und offenbart sich dem Leser in jeglicher Hinsicht.

Meine Meinung:

„Das also ist mein Leben“ behandelt alle Probleme, Sorgen und Ängste, jedes große Gefühl und all die kleinen, wichtigen Geschehnisse im Leben eines Teenagers. Die Hauptfigur, der anfangs 15-jährige, später 16-jährige Charlie ist kein normaler Jugendlicher. Er lebt in sich zurückgezogen, in seiner eigenen Gedankenwelt, wirkt auf Außenstehende seltsam eigenbrötlerisch. Dennoch versucht er, mehr als alles andere, am Leben teilzuhaben. Er will jede Erfahrung mitnehmen, er will ein guter Freund sein, er will alles richtig machen.  Stephen Chbosky schreibt über Charlie, über seine Familie, über seine besten Freunde Sam und Patrick, seine erste Freundin und einen bemerkenswerten Lehrer, der ihm das ganze Jahr über neben dem Unterricht Bücher zu lesen gibt, über die er Aufsätze schreiben soll. Er schreibt über jede Facette des Lebens eines Jugendlichen, lässt sich den Leser darin wiederfinden und sich an seine eigene Jugend erinnern.

Zu diesem Buch gibt es eigentlich nicht allzu viel zu sagen. Man sollte es selbst lesen, sollte an der Geschichte teilhaben, versuchen zu verstehen was mit Charlie nicht stimmt und nach und nach dahinter kommen. Der Schreibstil und die Briefform erzeugen einen wunderbaren Lesefluss, der einen das Buch in kurzer Zeit verschlingen lässt. Die Geschichte ist durch und durch authentisch und ehrlich.

Fazit:

Ein bemerkenswertes Buch über die Gedankenwelt eines Jugendlichen, welches nicht nur für Jugendliche selbst, sondern auch für Erwachsene sehr gut geeignet ist. Spannend und nachdenklich, sehr empfehlenswert.

5_Kaffeetassen

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3 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Jarg
    Apr 12, 2013 @ 18:31:42

    Ein wunderbares Buch und für mich so etwas wie ein „kleiner“ Jugendroman-Klassiker – das Buch erschien vor Jahren schonmal in einer anderen Übersetzung unter dem Titel „Vielleicht lieber morgen“. Danke fürs Erinnern – jetzt stellt sich nur noch die Frage, welche Übersetzung wohl besser ist 😉

    Antwort

    • satscho
      Apr 12, 2013 @ 18:42:59

      Hallo Jarg! Ja, der Titel ist mir auch schon über den Weg gelaufen, aber irgendwie gefällt mir „meiner“ besser. Passt einfach irgendwie. Und wegen der Übersetzung – also ich hatte nichts zu meckern 😀
      Direkt nach der Rezension hab ich mir noch den Film dazu angesehen, kennst du den? Wenn auch nicht ganz am Buch gehalten, ist er echt sehenswert.

      Antwort

      • Jarg
        Apr 12, 2013 @ 18:44:36

        Den Film kenne ich noch nicht – aber wahrscheinlich wurde deshalb neu übersetzt …;-)

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