[Rezension] Ransom Riggs – Die Insel der besonderen Kinder

Titel: Die Insel der besonderen Kinder

Autor: Ransom Riggs

Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: PAN (2. November 2011)
ISBN: 978-3426283684

Erster Satz:

„Gerade als ich mich an den Gedanken zu gewöhnen begann, dass dieses Leben keine großen Abenteuer für mich bereithalten würde, geschah etwas Seltsames.“

Inhalt:

Der 15jährige Jacob Portman führt ein langweiliges und ziemlich einsames Leben bei seiner Familie in den USA. Als er klein war erzählte ihm sein Großvater Abe gern Geschichten über seine angebliche abenteuerliche Vergangenheit auf einer außergewöhnlichen Insel, auf der er mit ganz besonderen Kindern zusammenlebte. Er erzählte von Kindern, die schweben können oder die so stark seien, dass sie ganze Felsbrocken hochheben können. Irgendwann hört Jacob auf, ihm diese Geschichten zu glauben. Doch als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt und ihm rätselhafte letzte Worte hinterlässt, verändert sich Jacobs Leben völlig.

Meine Meinung:

Langsam lässt einen Riggs aus der normalen Welt in eine Welt voller Besonderheiten eintauchen. Er führt einen Stück für Stück an die unglaubliche Vergangenheit von Abe Portman heran dröselt die Geheimnisse auf, die nicht nur Jakob, sondern auch der Leser unbedingt lüften möchte.

Dieser Roman glänzt vor allem mit einer von Anfang bis Ende durchgezogenen Spannung, die eigentlich nie abbricht. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und jedes Mal nur ungern weggelegt. Man versinkt in Jacobs Welt und staunt mit ihm über all die Dinge, die er in seinem Leben niemals vermutet hätte. All das wird wunderbar davon unterstützt, dass sich im Buch sehr viele Fotos befinden. Sie zeigen manchmal alltäglich wirkende Dinge, aber meist sehr Außergewöhnliches. Sie befinden sich, nicht wie in manch anderen Bücher leider, immer an der passenden Stelle des Textes und verbildlichen noch einmal alles. Am besten daran ist, dass diese Fotos nicht für den Roman geschossen wurden, sondern echte Fotos sind, die Liebhaber im Laufe der Jahre auf Flohmärkten u.ä. gesammelt haben. Das verleiht ihnen noch ein Stück weit mehr Mysteriöses.

Ransom Riggs schreibt relativ einfach, was ein sehr flüssiges und schnelles Lesen ermöglicht. Er hat es nicht so mit Wortspielereien und anderen Darstellungsformen, beherrscht dafür aber die Gabe, seine jugendlichen Charaketere wirklich jugendlich wirken zu lassen. Nicht wie in manch anderen Romanen, wirkt nichts gestelzt oder angestrengt.

Zu kritisieren habe ich eigentlich nur die romantische Beziehung, die Jacob zu einem Mädchen aufbaut – das wirkt teilweise tatsächlich etwas deplaziert. Da diese aber nicht im Vordergrund steht, kann ich darüber leicht hinwegsehen.

Fazit:

„Die Insel der besonderen Kinder“ ist für mich auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch! Spannend und mitreißend, magisch und passend illustriert. Für alle Fans des Übernatürlichen super geeignet.

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