[Rezension] Lissa Price – „Starters“

Titel: Starters

Autor: Lissa Price

Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: IVI (März 2012)
ISBN: 978-3492702638

Erster Satz:

„Enders machten mir Angst.“

Inhalt:

Nach dem Krieg, in dem eine schreckliche Biowaffe eingesetzt wurde, die alle Menschen mittleren Alters tötete, leben in den USA nur noch sehr alte Menschen, die Enders und sehr junge Menschen, die Starters. Während die Enders in purem Luxus leben, versuchen sich die Starters auf der Straße durchzuschlagen und kämpfen jeden Tag erneut ums Überleben.

Die 16jährige Callie braucht unbedingt Geld, weil sie für ihren jüngeren Bruder sorgen muss und unterzeichnet einen Vertrag bei der mysteriösen Body Bank. Dort werden junge Körper an Enders verliehen, damit sie sich wieder jung fühlen können. Callie wird gemietet, erwacht jedoch vorzeitig aus ihrem „Schlaf“ und muss sich nun im Leben ihrer Mieterin zurechtfinden, die nicht nur zum Vergnügen zur Body Bank ging.

Meine Meinung:

Diese Dystopie von Lissa Price hat mir ziemlich gut gefallen. Die Geschichte verbindet Ideen, die man ähnlich bereits kennt, mit neuen interessanten Einfällen und macht den Roman zu etwas ganz Neuem. Die Handlung ist von Anfang bis Ende spannend und animiert zum Weiterlesen. Unvorhergesehene Wendungen bringen immer wieder kleine Spannungshöhepunkte. So endet das Buch auch mit einem Cliffhänger, der die Lust auf den nächsten Band weckt. Auf „Enders“ freue ich mich schon!

Die Charaktere sind durch die Bank weg gut ausgearbeitet und realitätsnah, außerdem decken sie ein weites Spektrum von Charakterzügen ab. Man kann sich mit verschiedenen Personen sehr gut identifizieren, ihre Handlungen, ihre Denkweisen nachvollziehen. Man und sorgt sich um den kleinen Tyler, Callies Bruder, und sympathisiert mit dem reichen Blake.

Der Schreibstil der Autorin ist relativ einfach und liest sich sehr flüssig. Sie versteht es Spannung aufzubauen, Gefühle zu regen und die Stadt, die Gebäude, die Menschen vor dem inneren Auge des Lesers erscheinen zu lassen. Hin und wieder wirkte ihr Stil noch etwas unausgereift, deswegen auch die Kaffeetasse Abzug. Ich denke aber, dass das nur eine Frage der Übung ist.

Fazit:

Eine sehr spannende Story, die ich sehr gerne gelesen habe.  Vielleicht ist „Starters“ keine schriftstellerische Meisterleistung, aber ich kann es sehr guten Gewissens weiterempfehlen.

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Ein Kommentar (+deinen hinzufügen?)

  1. Stefanie Laube (@fraulaube)
    Jul 10, 2012 @ 09:50:42

    Sehe das genau wie du: Extrem spannend, tolle Idee, leicht und schnell zu lesen – aber an der sprachlichen Qualität könnte Lissa Price noch arbeiten. Dennoch würde ich das Buch auch jederzeit weiterempfehlen. Meine Rezension übrigens: http://www.leselink.de/buecher/jugendromane/starters.html

    Antwort

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