[Rezension] Daniel Glattauer – Ewig Dein

Titel: Ewig Dein

Autor: Daniel Glattauer

Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: Deuticke Verlag (Februar 2012)
ISBN-13: 978-3552061811

Inhalt
Judith, mitte dreißig und Single, hat einen großen Freundeskreis und arbeitet in ihrem eigenen Lampengeschäft. In einem Supermarkt lernt sie den Architekten Hannes kennen, der sich sofort um sie bemüht. Sie treffen sich und kommen zusammen, doch dann verändert sich plötzlich alles. Judiths Leben gerät aus den Fugen.

Meine Meinung
Nach den beiden Büchern um Emmi Rothner und Leo Leike und dem Krimi „Darum“ habe ich mir von „Ewig Dein“ ziemlich viel erwartet. Leider wurden diese Erwartungen aber nicht erfüllt.
Daniel Glattauer wendet in diesem Roman einen ganz anderen Schreibstil an, als in den mir bereits bekannten Werken. Etwas eigenwillig, aber ich konnte mich nach einigen Seiten hineinlesen. Die Charaktere sind durchschnittlich und realitätsnah. Nur der Verlauf von Judiths Geisteszustand hat mich in seiner Geschwindigkeit etwas überrascht.
Die Handlung jedoch hat mich nicht sehr überzeugt. Zu Beginn liest es sich eher schleppend und lässt lange auf Spannung warten. Als die dann endlich auftaucht, ist man sich aber auch schon recht sicher, den weiteren Verlauf des Buches voraussagen zu können. Bis auf ein Detail am Ende ist mir das auch gelungen.
Das Schlusskapitel hat mir gut gefallen, war Spannend und besser geschrieben als der Rest des Buches.

Fazit:
Ganz nett für zwischendurch, aber man sollte auf jeden Fall lieber Glattauers andere Werke („Gut gegen Nordwind“, „Alle Sieben Wellen“, „Darum“) lesen.

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