[Rezension] Melissa Marr – Gegen das Sommerlicht

Titel: Gegen das Sommerlicht (Sommerlicht 1)

Autor: Melissa Marr

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Piper
ISBN: 978-3492253307

Erster Satz:

„Der Sommerkönig kniete vor ihr nieder.“

Inhalt:

Die junge Ashlyn besitzt eine außergewöhnliche und beängstigende Gabe: Von ihrer Kindheit an kann sie Elfen sehen, schöne und furchterregende, boshafte und aufdringliche Wesen, die sich in den Großstädten der Menschen aufhalten und nur für sie sichtbar sind.
Als ihr plötzlich der wunderschöne Elfenprinz Keenan begegnet und ihr auf Schritt und Tritt folgt, ahnt sie, dass sie eine wesentliche Rolle in der Welt der unsichtbaren Wesen spielen wird. Einzig ihrem besten Freund Seth vertraut sie sich an und gemeinsam versuchen sie, das Geheimnis um das Sommermädchen zu lüften. Es handelt sich um
jene junge Frau, die die Elfen aus der Herrschaft der Winterkönigin befreien wird.
Ashlyn ist die nächste Auserwählte. Diejenige, die das Zepter der Elfen aufnehmen und erfahren soll, ob sie, wie so viele vor ihr, in ewige Kälte verbannt oder als Königin an Keenans Seite herrschen wird.
Doch Ashlyn spürt, dass sie zu Seth gehört. Und gleichzeitig wird ihr klar, dass sie sich langsam verändert und nichts mehr so sein wird, wie es vorher war.
Meine Meinung:

Melissa Marrs Roman ist eine unterhaltsame Verknüpfung von düsterem Elfenmärchen und moderner Romanze. Sie wartet mit einigen Überraschungen auf, so etwa mit einem wunderschönen, aber oberflächlichen und selbstsüchtigen Elfenprinzen und einer mitreißenden Liebe zwischen Zweien, die ein Leben lang nur gute Freunde waren.

Trotz aller interessanter Ideen und origineller Ansätze der Autorin hat mich das Werk nicht mitgerissen. Die meisten Figuren blieben blass, ausgenommen Ashlyn und ihr Freund Seth, deren Beziehung durchaus fühlbar und realistisch geschrieben ist. Die Elfen und deren Fehden, die sich parallel zu unserer Welt abspielen, waren jedoch viel zu wenig durchdacht und ausgearbeitet und konnten mich als Leser nicht fesseln.
Die Handlung schlich stellenweise sehr langsam voran, oft hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung im Kreis dreht.
Gegen Ende des Romans hatte ich den Eindruck, dass die Autorin die Lust am Schreiben verlor. Das Finale war viel zu knapp, relativ lieblos herunter geschrieben und ließ viele Fragen offen.

Fazit: Alles in allem kann ich das Buch nicht weiterempfehlen.

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