[Rezension] Lynn Raven – Der Kuss des Dämons

Titel: Der Kuss des Dämons

Autor: Lynn Raven

Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: Ueberreuter
ISBN: 978-3800053513

Erster Satz:

„Ein Oberlicht auf einem Flachdach über Nacht offen zu lassen war, als bettele man um einen Regenguss und die darauf folgenden nassen Fußböden – oder um einen Einbruch.“

Inhalt:

Die 17jährige Dawn, die ihre Eltern schon als Kind bei einem Raubüberfall in New York verloren hat, lebt bei ihrem strengen und unnachgiebigen Onkel in einem großen Anwesen, in dem keiner ihrer Freunde sie besuchen darf und in dem sie ständig von ihrer Haushälterin und einem Bodyguard überwacht wird.
Als eines Tages ein atemberaubend gut aussehender neuer Schüler mit dem auffälligen Namen Julien DuCraine auf der kleinen High School in Ashland Falls auftaucht, ahnt sie noch nicht, dass sich damit ihr Leben grundlegend ändern wird. Denn der machohafte und arrogante Weiberheld verbirgt einige Geheimnisse vor ihr und seinen Mitschülern.
Als die Fassade seines unliebsamen Äußeren langsam zu bröckeln beginnt, merkt Dawn, dass sie sich gegen ihren Willen in Julien verliebt. Sie ahnt nicht, dass sie sich damit in große Gefahr begiebt, denn Julien ist ein Lamia, ein „geborener Vampir“, der nach Ashland Falls gekommen ist, um den Auftrag seiner Fürsten auszuführen: eine wichtige Person zu töten …

Meine Meinung:


Lynn Ravens Roman glänzt mit einem einwandfreien Stil und spritzig-coolen Dialogen. Sie lässt auf keiner Seite vermuten, dass es sich um ihr Debüt handelt.
Die Hauptfiguren sind sorgsam gezeichnet und ihre Handlungen durchweg nachvollziehbar. Besonders hat mir gefallen, dass die Autorin die so oft in anderen Romanen zu findende „gewollte Spannung“, bei der sich die agierenden Personen Fragen stellen, die der Leser längst beantworten kann, gekonnt umschifft.

Anfängliche Parallelen zum Roman „Bis(s) zum Morgengrauen“, der hier sicher Pate gestanden hat, lassen sich nicht leugnen, sind aber zu verzeihen, da die Autorin den Schreibstil des Buches nicht kopiert und all ihre Charaktere von einer ganz eigenen Art sind. Spätestens nach dem ersten Drittel des Buches wird zudem klar, dass die Grundidee eine völlig andere ist als in „Bis(s)“ und sich vor allem durch eine zunehmend düstere Handlung abhebt.

Fazit: Vor allem Fans von Stephenie Meyer können bei diesem Buch überhaupt nicht daneben greifen, da es vom Thema her ähnlich angelegt und in einem vergleichbar lockeren und zeitgemäßen Stil geschrieben ist.

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