[Rezension] Isabel Abedi – Isola

Titel: Isola

Autor: Isabel Abedi

Gebundene Ausgabe: 324 Seiten
Verlag: Arena
ISBN: 978-3401060484

Erster Satz:

„Er war wie jedes Jahr um diese Zeit der einzige Mensch im Garten des Evangelischen Klinikums in Berlin.“

Inhalt:

Für ein deutsches Filmprojekt werden zwölf Jugendliche auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro ausgesetzt und dort sich selbst überlassen. Unter selbst ausgewählten Spitznamen leben sie im Camp zwischen Dschungel und Strand und werden rund um die Uhr von versteckten Kameras gefilmt. Gilt es anfangs noch, Streitereien und Konflikte zu lösen und sich irgendwie miteinander zu arrangieren, erfahren sie bald, dass sie ein Spiel zu spielen haben: Eine Art ‚Wer ist der Mörder?‘ – Spiel, in dem es darum geht, dass einer von ihnen die anderen nacheinander entführen und an einen versteckten Ort bringen muss. Dabei weiß keiner, wer den Mörder und wer eines der Opfer spielt. Das Misstrauen unter den Inselbewohnern heizt die Situation plötzlich an. Niemand will dem anderen mehr vertrauen, keiner will ‚entführt‘ werden und somit vorzeitig aus der Filmproduktion ausscheiden.
Doch dann geschieht ein Mord ‚ und zwar ein echter. Die Letzten auf der Insel müssen schnellstens herausfinden, wer von ihnen der Schuldige ist ‚ der Produzent und Regisseur des Projekts „Isola“ ist unerreichbar und es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis es den nächsten von ihnen erwischt …
Meine Meinung:


Isabel Abedi gelingt es in „Isola“, einen hervorragenden Spannungsbogen zu erzeugen, der zum Ende hin immer dramatischer wird. „Vera“, die Hauptprotagonistin, aus deren Sicht der Leser die Geschehnisse auf der Insel verfolgt, ist eine dreidimensionale Figur, mit der man sich schnell identifizieren kann. Ebenso wie alle anderen auf der Insel hütet sie einige Geheimnisse und hat einen ganz bestimmten Grund, weshalb sie sich für das Projekt ‚Isola‘ bereiterklärt hat. Spätestens, als sie sich in den stillen ‚Solo‘ verliebt, ohne zu ahnen, was sie damit auslöst, wird der Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Ein spannungsgeladener Roman, der die Genres Thriller, Krimi und Romantik gekonnt miteinander verbindet. „Isola“ vereint Abenteuer und Anspruch in sich und wird sicher bei einem breiten Publikum Zuspruch finden.

Fazit: Wer schon „Lost“ mochte, wird sich mit „Isola“ prächtig unterhalten fühlen.

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