[Rezension] Antje Babendererde – Die verborgene Seite des Mondes

Titel: Die verborgene Seite des Mondes

Autor: Antje Babendererde

Broschiert: 311 Seiten
Verlag: Arena
ISBN-13: 978-3401501116

Erster Satz:

„Tränen kamen schon seit einer Weile nicht mehr.“

Inhalt:

Julia ist gerade mal 15, als sie ihren Vater verliert, den wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Gemeinsam mit ihrer Mutter reist sie in das Indianerreservat, in dem er aufgewachsen ist, tief in der Wüste Nevadas. Dort wollen sie ihm mit den traditionellen Ritualen die letzte Ehre erweisen. Julia lernt nicht nur die mystische und raue Welt kennen, von der ihr Vater ihr  kaum erzhählt hat, sondern auch den stotternden und zurückgezogenene Simon, dessen Fähigkeit, ihr zuzuhören, sie von Anfang an berührt.

Meine Meinung:

… und auch „Die verborgene Seite des Mondes“ ist wieder eines von Antje Babendererdes Büchern, die ich binnen weniger Tage mit unendlich viel Spannung und Interesse gelesen habe. Die Geschichte von Julia und Simon ist wunderschön und ergreifend und ich finde es beinahe schade, dass das Buch „nur“ 300 Seiten hat.
Man möchte immer mehr und noch mehr … 🙂

Das Besondere an Antje Babendererdes Büchern ist, dass sie so echt sind. Nichts wird beschönigt, alle Figuren haben ihre Ecken und Kanten, ihre offensichtliche und ihre „verborgen Seite“. Die Konflikte der Personen sind so real und nachvollziehbar beschrieben, die Geschichten könnten aus dem Leben gegriffen sein. Auch in ‚“Die verborgene Seite des Mondes“‚ gibt es schöne und weniger schöne Seiten. Es wird ein faszinierendes Land und die Geheimnisse indianischer Kultur gezeichnet, aber es gibt auch Zerstörung und Zerfall und (in verschiedener Hinsicht) kaputte Menschen. Aber dann ist da wieder die Liebe und die Hoffnung, der Mut, etwas zu bewegen und, wenn es sein muss, Opfer zu bringen. Gerade in diesem Buch geht es um Opfer und das Ende und den Anfang der Dinge.
Wie geht man mit Veränderungen um, die einem unüberwindbar erscheinen? Kann man sein Leben ändern, kann man Erlebtes vergessen und von neuem beginnen?
Das sind Fragen, mit denen Simon und Julia zu kämpfen haben und deren Antworten niemals einfach sind.

Fazit: „Die verborgene Seite des Mondes“ ist eine problematische Familien- und ergreifende Liebesgeschichte, eine Geschichte zum Träumen und Augen öffnen zugleich.
Eine Empfehlung an alle begeisterten Babendererde-Leser und überhaupt alle Leser im Alter von 14-99 Jahren.

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